Die Prognosen schwanken zwischen 5.430 und 7.200 Punkten und wurden vor dem Kollaps von Lehman Brothers und dem Aufkauf von Merrill Lynch durch die Bank of America abgegeben. Die Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac war dagegen zum Zeitpunkt der Erhebung bereits bekannt.
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Lehman und Merrill seien nun zusätzliche Belastungsfaktoren und zeigten, dass die Finanzkrise weiter um sich greife, erklärte Kapitalmarktanalyst Dennis Nacken von Allianz Global Investors. „Es erhöht die Verunsicherung, und das ist Gift für die Märkte.“ Dennoch gebe es auch in dieser Gemengelage einige positive Signale.
Krise nur auf den Finanzsektor beschränkt?
„Die Krise fokussiert sich stark auf den Finanzsektor und das verzerrt das Bild. Die breite Wirtschaft steht immer noch relativ robust da.“ Auch die Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken sei positiv, sagte Nacken. Der um rund 40 Prozent gefallene Ölpreis funktioniere „fast als zusätzliches Konjunkturprogramm“ und den exportorientierten deutschen Firmen helfe der anziehende Dollar.
Mittwoch, 17. September 2008
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