Das Ende des Sommers wird von Investoren als willkommener Anlass genutzt, um ihre Glaskugeln hervorzuholen und einen Blick in das kommende Jahr zu wagen. Im September „konzentriert man sich verstärkt auf das nächste Kalenderjahr“, sagt Georges Yared von Yared Investment Research. Er geht davon aus, dass es in Erwartung eines kräftigen Anstiegs der Unternehmensgewinne 2009 zu einer Aktienmarktrally kommen könnte.
Ein entscheidender Indikator für das Umfeld im kommenden Jahr wird der am 5. September veröffentlichte amerikanische Arbeitsmarktbericht für August sein. Volkswirte rechnen damit, dass die in den vergangenen Monaten gestiegene Arbeitslosigkeit bei 5,7 Prozent verharren wird.
Für den Fall eines weiteren starken Anstiegs der Arbeitslosenquote könnte der schwierige Arbeitsmarkt beträchtliche Auswirkungen auf die amerikanischen Verbraucherausgaben haben, sagt Peter Cardillo, Chefvolkswirt bei Avalon Partners. Wenn sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dagegen nicht merklich verschlechtert, könnte der Markt den Bericht als Zeichen interpretieren, dass die Wirtschaft Anfang 2009 für eine Trendumkehr gerüstet ist. Dies sei das bestmögliche Szenario, so Cardillo: „Die Wirtschaft hangelt sich bis zum Eintreten einer Erholung durch.“
Mittwoch, 3. September 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

1 Kommentar:
Rohstoffe :
n der Londoner Börse stehen Rohstoffwerte erneut unter Druck. Papiere des Minenkonzerns BHP Billiton verlieren 4,3 Prozent. Daneben fallen Anglo American um 3,5 Prozent, Antofagasta um 4,2 Prozent, Kazakhmys um 6,2 Prozent und Rio Tinto 4,4 Prozent zurück. Außerdem bröckeln Vedanta um 2,8 Prozent und Xstrata um 2,8 Prozent ab. Für Royal Dutch Shell geht es um 0,8 Prozent nach unten. Gegen den Trend gewinnen BP 0,7 Prozent. Nicht viel besser ist es um den Finanzsektor bestellt. Unter anderem liegen Barclays mit 4,1 Prozent, RBS mit 2,8 Prozent und Alliance & Leicester mit 6,7 Prozent im Minus.
Kommentar veröffentlichen