Anfang der 1960er Jahre entwickelten er und Marcus Fleming unabhängig voneinander das Grundmodell der Makroökonomik offener Volkswirtschaften, was als Mundell-Fleming-Modell bekannt wurde. Das Modell beschreibt eine kleine Volkswirtschaft, die mit anderen Ländern durch Handel und grenzüberschreitende Kapitalströme verbunden ist, und zeigt, welche Politikoptionen bestehen und wie das Land auf Veränderungen der inneren und äußeren Rahmenbedingungen reagiert. Es zeigt die Unmöglichkeit, gleichzeitig nationale geldpolitische Autonomie, fixe Wechselkurse und freie Kapitalströme zu erreichen (Mundell-Fleming-Trilemma). Nur zwei der drei Ziele können erreicht werden. Aus der Theorie folgt im Besonderen:
* Die Stabilität des Bretton-Woods-Systems beruht weniger auf dem Goldstandard, eher auf den US-amerikanischen nationalen Reserven.
* Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik in einem System variabler Wechselkurse ist ineffektiv, da sie die Zentralbanken behindert.
* Das ökonomische Gleichgewicht zwischen einzelnen Währungszonen beruht auf ähnlicher Preisstabilität. Eine gemeinsame Geldpolitik für alle würde ausreichen.
Samstag, 23. August 2008
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