Montag, 20. Oktober 2008

Crisis Predicor - one of the few

http://www.economicprincipals.com/issues/07.07.15.html

Luke XII

13 One of the multitude said to him, "Teacher, bid my brother divide the inheritance with me."
14 But he said to him, "Man, who made me a judge or divider over you?"
15 And he said to them, "Take heed, and beware of all covetousness; for a man's life does not consist in the abundance of his possessions."
16 And he told them a parable, saying, "The land of a rich man brought forth plentifully;
17 and he thought to himself, `What shall I do, for I have nowhere to store my crops?'
18 And he said, `I will do this: I will pull down my barns, and build larger ones; and there I will store all my grain and my goods.
19 And I will say to my soul, Soul, you have ample goods laid up for many years; take your ease, eat, drink, be merry.'
20 But God said to him, `Fool! This night your soul is required of you; and the things you have prepared, whose will they be?'
21 So is he who lays up treasure for himself, and is not rich toward God."

Folgen der Finankrise

All diese Milliarden müssen jetzt zusätzlich verdient werden. Ist eigentlich allen klar, dass wir schon ein zweites Microsoft, ein besseres Google und ein bis zwei Popphänomene der Beatles-Güte hervorbringen müssten, um diese Summen zu erwirtschaften? Und im Moment haben wir benzinbetriebene Autos, schwere Maschinen und Dieter Bohlen zu bieten. Das wird leider nicht reichen. Jetzt wäre es an der Zeit zu zeigen, wo die risikobereiten Unternehmertypen sind. Nach der Krise verkauft ein Finanzhändler sein Zeug und gründet eine Firma – solche Geschichten möchte ich jetzt lesen!

Wie wäre es, Mitarbeiter der nun begünstigten Institute besuchten die Schreibkurse der Volkshochschulen oder die Cafés unserer Städte und böten schreibenden Frauen ihre Hilfe an, putzten die Wohnung, kauften ein, sitteten die Kinder – eine zweite Joanne K. Rowling und die Erlöse eines Harry Potter, so was könnte der deutsche Fiskus dringend brauchen.

Wer kann schon vom Gehalt leben?

Und wenn solche Wunder ausbleiben? Der Chef von Tengelmann, Erivan Haub, einer der reichsten Deutschen, hat schon gemeckert, die Finanzwelt habe gar keine Ahnung, wie schwer es sei, in der Realwirtschaft, etwa in seinen Lebensmittelläden, etwas zu verdienen

Sonntag, 19. Oktober 2008

Buffet hates Dot.com

Doch Buffett steckte nicht nur ein, er teilte auch aus. In einer der Schlüsselpassagen des Buches schildert Schroeder, wie Buffett bei einer Investorenkonferenz im Juli 1999 – kurz vor dem Höhepunkt der Dotcom-Euphorie – den ungläubig zuhörenden Gipfelstürmern der New Economy ihren baldigen Absturz voraussagte. Das war eine gezielte Provokation, ebenso wie seine Warnung vor Derivaten als „ökonomische Massenvernichtungswaffen“ lange vor dem Subprime- Debakel. Der Baseball-Fan, der seit Jahrzehnten immer die gleichen, unscheinbaren, graubraunen Anzüge und die gleiche Hornbrille zu tragen scheint, der im gleichen bieder eingerichteten Büro arbeitet wie vor 30 Jahren, repräsentiert den Inbegriff des ehrlichen, hart arbeitenden Investors, dem Gier ebenso abhold ist wie Pomp oder großspurig vorgetragene Zukunftsvisionen. Zu seiner demonstrativen Bescheidenheit passt, dass er als Vorstand seiner Holding ein vergleichsweise lächerliches Gehalt von 100.000 Dollar bezieht.

How does Buffet resist a crisis ?

Buffetts Holding-Gesellschaft Berkshire Hathaway konnte die Kreditkrise nichts anhaben. Zwar sank in den Wirren auch der Kurs der Berkshire-Aktie, doch steht das Imperium auf gesunden Beinen, sodass der Multimilliardär sogar expandieren und Anteile von General Electric oder Goldman Sachs erwerben konnte. Buffett steht damit in starkem Kontrast zu den Baronen der Wall Street, jenen nahezu feudalistisch auftretenden Investmentbankern, die seit den 80er-Jahren zum Inbegriff des modernen Finanzkapitalismus wurden – und sich jetzt am Pranger wiederfinden.

Modern und Teil des Mainstream zu sein, darauf hatte Buffett, der zu den Financiers alter Schule zählt, noch nie Wert gelegt. Zu Berkshires Beteiligungen gehören Versicherer wie Geico Auto Insurance oder General Re, Textilkonzerne wie Fruit of the Loom und Getränkehersteller wie Anheuser-Busch oder Coca-Cola. Technologieunternehmen sind kaum vertreten, da Buffett ihre Geschäftsmodelle für zu unsicher hält. Seine beharrliche Weigerung, in Hightech zu investieren, brachte ihn in den Neunzigern in Bedrängnis.

Doch Buffett steckte nicht nur ein, er teilte auch aus. In einer der Schlüsselpassagen des Buches schildert Schroeder, wie Buffett bei einer Investorenkonferenz im Juli 1999 – kurz vor dem Höhepunkt der Dotcom-Euphorie – den ungläubig zuhörenden Gipfelstürmern der New Economy ihren baldigen Absturz voraussagte. Das war eine gezielte Provokation, ebenso wie seine Warnung vor Derivaten als „ökonomische Massenvernichtungswaffen“ lange vor dem Subprime- Debakel. Der Baseball-Fan, der seit Jahrzehnten immer die gleichen, unscheinbaren, graubraunen Anzüge und die gleiche Hornbrille zu tragen scheint, der im gleichen bieder eingerichteten Büro arbeitet wie vor 30 Jahren, repräsentiert den Inbegriff des ehrlichen, hart arbeitenden Investors, dem Gier ebenso abhold ist wie Pomp oder großspurig vorgetragene Zukunftsvisionen. Zu seiner demonstrativen Bescheidenheit passt, dass er als Vorstand seiner Holding ein vergleichsweise lächerliches Gehalt von 100.000 Dollar bezieht.

Buffet I

Buffett steht damit in starkem Kontrast zu den Baronen der Wall Street, jenen nahezu feudalistisch auftretenden Investmentbankern, die seit den 80er-Jahren zum Inbegriff des modernen Finanzkapitalismus wurden – und sich jetzt am Pranger wiederfinden.

Modern und Teil des Mainstream zu sein, darauf hatte Buffett, der zu den Financiers alter Schule zählt, noch nie Wert gelegt. Zu Berkshires Beteiligungen gehören Versicherer wie Geico Auto Insurance oder General Re, Textilkonzerne wie Fruit of the Loom und Getränkehersteller wie Anheuser-Busch oder Coca-Cola. Technologieunternehmen sind kaum vertreten, da Buffett ihre Geschäftsmodelle für zu unsicher hält. Seine beharrliche Weigerung, in Hightech zu investieren, brachte ihn in den Neunzigern in Bedrängnis.

Doch Buffett steckte nicht nur ein, er teilte auch aus. In einer der Schlüsselpassagen des Buches schildert Schroeder, wie Buffett bei einer Investorenkonferenz im Juli 1999 – kurz vor dem Höhepunkt der Dotcom-Euphorie – den ungläubig zuhörenden Gipfelstürmern der New Economy ihren baldigen Absturz voraussagte. Das war eine gezielte Provokation, ebenso wie seine Warnung vor Derivaten als „ökonomische Massenvernichtungswaffen“ lange vor dem Subprime- Debakel. Der Baseball-Fan, der seit Jahrzehnten immer die gleichen, unscheinbaren, graubraunen Anzüge und die gleiche Hornbrille zu tragen scheint, der im gleichen bieder eingerichteten Büro arbeitet wie vor 30 Jahren, repräsentiert den Inbegriff des ehrlichen, hart arbeitenden Investors, dem Gier ebenso abhold ist wie Pomp oder großspurig vorgetragene Zukunftsvisionen. Zu seiner demonstrativen Bescheidenheit passt, dass er als Vorstand seiner Holding ein vergleichsweise lächerliches Gehalt von 100.000 Dollar bezieht.

Steuersparen

Nicht alle Steuerzahler werden auf die Steuerreform 2010 vertröstet. Selbständige, die ihren Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung bestimmen, können ihr persönliches Steuersparpaket im Wert von bis zu 50.000 Euro schon heuer nutzen. Allerdings muss man dafür spätestens bis Jahresende handeln und entsprechende Anschaffungen tätigen, sonst ist die Chance auf den Steuerbonus endgültig verpasst.
Begünstigt sind nicht nur klassische Unternehmer und Freiberufler, sondern auch neue Selbständige und Arbeitnehmer mit selbständigem Nebenjob. Sie alle können unter dem Titel „Freibetrag für investierte Gewinne“ seit dem Vorjahr bis zu zehn Prozent ihres Jahres­gewinns steuerfrei kassieren. Maximal werden 100.000 Euro Freibetrag anerkannt, was bei 50 Prozent Grenzsteuersatz einen effektiven Steuervorteil von 50.000 Euro ergibt.

Voraussetzung für den Freibetrag ist, dass heuer entweder entsprechend hohe Investitionen getätigt werden oder – wesentlich einfacher – das Geld mindestens vier Jahre lang in einer begünstigten Sparform zur Seite gelegt wird. Vom Fiskus anerkannt wird zum Beispiel die Anschaffung von Anleihen- und Mischfonds, die zur Abfertigungs- und Pensionsrückstellung geeignet sind, oder das Sparen auf bundesschatz.at. Achtung: Wenn die Fonds auf dem privaten Depot liegen, droht die Offenlegung der gesamten Bestände, wenn das Finanzamt nachprüft, ob die steuerbegünstigten Fonds tatsächlich angeschafft wurden. Oft wird es sich deshalb empfehlen, ein zusätzliches Depot für die Steuerfonds zu eröffnen. Wesentlich einfacher und spesengünstiger ist es, das Geld für den Investitionsfreibetrag auf bundesschatz.at, dem Online-Sparangebot der Bundes­finanzierungsagentur der Republik, zu veranlagen. Dort ist die Kontoführung kostenlos, außerdem entfallen die beim Fondskauf üblichen Ausgabeaufschläge. Die Zinsen sind ebenfalls attraktiv. So zahlt bundesschatz.at derzeit für eine sechsmonatige Bindung 4,5 Prozent Zinsen, für ein Jahr 4,7 Prozent Zinsen. IInfos über die aktuellen Konditionen und die Kontoeröffnung gibt es unter www.bundesschatz.at oder bei der Telefon-Hotline 0800/12 34 04 00.

Am Ende der Bindungsfrist kann das Geld automatisch wiederveranlagt werden, um die für den Freibetrag erforder­liche vierjährige Bindungsfrist einzuhalten. Diese gilt übrigens genau 48 Monate. Wenn man das Geld Mitte September 2008 einlegt, könnte man es schon Mitte September 2012 wieder abheben. Um zu ermitteln, wie viel heuer angelegt werden kann, sollte man den dies-jährigen Gewinn abschätzen und davon zehn Prozent heranziehen. Bei 50.000 Euro Gewinn ergeben sich also 5.000 Euro potenzieller Freibetrag. Sind schon 1.000 Euro durch Investitionen abgedeckt, bleiben also noch 4.000 Euro für Fonds oder bundesschatz.at.