Freitag, 10. Oktober 2008

US banks better state-owned ?

NEW YORK (CNNMoney.com) -- Treasury Secretary Henry Paulson said on Friday that the U.S. government was working on a plan to buy stock in financial institutions by using part of the $700 billion authorized by Congress to stabilize the financial system.

"We are working to develop a standardized program that is open to a broad array of financial institutions," Paulson said.

"Such a program would be designed to encourage the raising of new private capital to complement public capital," he said following a meeting of G-7 finance ministers and central bankers.

Any shares purchased by the U.S. government would be non-voting shares except, he said, "with the respect to the market standard terms to protect our rights as investors."

Paulson said that developing a standard program is the best way to "use taxpayer money more efficiently and have it go farther."

He didn't specify what the government's terms would be for companies that take part in the capital injection program.

"We're working as quickly as possible to unveil the capital plan," Paulson said. "We want to do it as soon as possible, but ... we want it to be right, and we want it to be effective. We're working around the clock."

Earlier this week, the United Kingdom said its Treasury would provide as much as $88 billion to eight big banks in need of capital.

The authority Congress granted to Treasury to use up to $700 billion to stabilize the financial system offers the Treasury a wide range of options, one of which will be to buy troubled assets from financial institutions so that they can get them off their balance sheet and start lending more freely again. But as with the stock purchase plan, exact details of how the troubled asset purchases will work haven't been finalized.

The stock market was thrashed this week as investors have been waiting to get more certainty on how the government's rescue plan will work. The credit markets, which have been seized up, showed a little loosening towards the end of the week but nothing to pop open the champagne over.

"They need the pricing details before there can be any sense of calm in the markets," said Jaret Seiberg, financial services analyst with The Stanford Group, a policy research firm

Tag des Herrn

Der Tag des Herrn“ ist das Generalthema des Joelbu­ches. Der Tag des Herrn ist nahe (4, 14). Er wird in apokalyptischen Far­ben geschildert. Im Tal Joschafat werden alle Völker zum Gericht versammelt. Joschafat heißt „Jahwe richtet“; es ist kein Ort der Geogra­phie. Ort und Zeit des Gerichtes über die schuldig gewordenen Völker be­stimmt der Richter. Auch Jerusalem und Zion wird dann nicht mehr ein geographischer Ort sein. „Israel“ wird da sein, wo man erkennt, „dass ich der Herr, euer Gott, bin“ (4, 17). Dass dies erkannt wird, ist Ziel des Völ­kergerichts. Damit ist aber auch gesagt, dass alles gegenwärtige Wissen von Jahwe, dem lebendigen und anwesenden Gott, noch nicht die Erkenntnis ist.

Könnte hier als Motto dienen - für Deine Wünsche

6 Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Tagesgeschehen

Die Bemühungen der westlichen Regierungen zur Rettung ihrer angeschlagenen Finanzriesen hielten indes unvermindert an. Die US-Notenbank stützte den Versicherungskonzern American Internation Group (AIG) am Donnerstag mit einem weiteren Kredit von 38 Milliarden Dollar (27,8 Mrd. Euro). Einen ersten Großkredit von 85 Milliarden Dollar hat AIG inzwischen so gut wie aufgebraucht.

Gegenüber dem angeschlagenen Versicherungskonzern Dexia bürgten Frankreich, Belgien und Luxemburg für ein Kreditvolumen von bis zu 4,5 Milliarden Euro. Dexia war vor kurzem bereits mit einem 6,4 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gestützt worden. Italien hatte bereits am Mittwochabend ein Paket von 20 Mrd. Euro für seine Banken geschnürt und zugleich versichert, dass alle Kreditinstitute sicher seien.

Weitere Zinssenkungen
In Asien senkten die Notenbanken mehrerer Staaten ihre Leitzinsen, darunter Südkorea und Taiwan. Das Weiße Haus kündigte für Samstag ein Krisentreffen von US-Präsident George W. Bush und den Finanzministern der G-7-Staaten sowie den Direktoren des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington an.

IWF-Chef Dominique Strauss Kahn warnte vor dem Treffen vor nationalen Alleingängen bei der Bewältigung der Finanzkrise. Das müsste "vermieden, wenn nicht gar verurteilt" werden, betonte er.

USA: Systematische Verstaatlichungen?
Aus dem Umfeld von US-Finanzminister Henry Paulson verlautete indes, dass Washington eine systematische Teilverstaatlichung privater Banken erwäge, um die ausufernde Finanzkrise einzudämmen.

Paulson arbeite mit Hochdruck an einem für Banken freiwilligen Programm, um bereits bis Monatsende erste Geldspritzen verabreichen zu können. Die Regierung wolle dabei stimmrechtslose Aktien der Institute erwerben, hieß es.

Samstag, 4. Oktober 2008

Autos ?

Wie die Entwicklung langfristig aussieht, darüber gehen die Einschätzungen weit auseinander. Praktisch alle Hersteller präsentieren sich als "grün", als Marktführer in Sachen Öko, und sei es in einem Randsegment. Umstritten ist aber, welche Technik sich am Ende durchsetzt. So setzt Renault Chart zeigen klar auf das Elektroauto, während Toyota vorerst den Hybridantrieb favorisiert. Daimler wiederum hofft langfristig auf die Brennstoffzelle. Alle aber würden die Aussage des VW-Chefs Martin Winterkorn auch für sich in Anspruch nehmen: "Kein anderer Autobauer bietet seinen Kunden so viel Öko wie wir."

Freitag, 3. Oktober 2008

Ein Hoch für die Pfeffersäcke

04. Oktober 2008 Nicht nur die Banken müssen sich gegenseitig Geld leihen, um die Tagesgeschäfte zu erledigen. Auch Produktionsunternehmen benötigen für den Einkauf von Rohstoffen oder Materialien einerseits oder die Absatzfinanzierung andererseits kurzfristig Liquidität vom Geldmarkt. Diejenigen Unternehmen sind am besten dran, die mit einem guten Eigenkapital- und Geldpolster ausgestattet sind.

Die Turbulenzen haben in diesen Tagen den Einzelhandels- und Touristikkonzern Arcandor in den Strudel gezogen. Er leidet unter der starken Verteuerung der Kredite. Die Probleme mit den Hausbanken und den Kreditversicherern sollen sogar den Einkauf der für den Einzelhändler so wichtigen Weihnachtsware belastet haben. Als Ende September ein Teil der von den Hausbanken gewährten Kreditlinien erneuert werden musste, drohte Arcandor sogar der Griff in das letzte Tafelsilber, die Mehrheitsbeteiligung am Touristikkonzern Thomas Cook. Erst eine Eigenkapitalzufuhr von 59 Millionen Euro durch die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim entspannte die Lage bei Arcandor.

Autohersteller unter Druck

Weniger dramatisch, aber ärgerlich sind die anziehenden Fremdkapitalkosten für den Chemiekonzern Henkel, der im Frühjahr für 3,7 Milliarden Euro dem niederländischen Wettbewerber Akzo Nobel zwei große Geschäftsbereiche abkaufte. Und die Aktienkurse einiger Autohersteller sind in dieser Woche unter Druck geraten, weil eine Studie von Merrill Lynch darauf abgehoben hatte, dass die Automobilbranche direkt von der Kreditkrise und möglichen höheren Refinanzierungskosten betroffen sei, weil viele Autos finanziert würden. Vor diesem Hintergrund sei es fraglich, ob Daimler den Aktienrückkauf wie geplant vollziehen werde, schlussfolgerten die Analysten.


* J.P.Morgan-Chef Dimon: Der große Gewinner der Finanzkrise

Bei Daimler führte diese Einschätzung, die zeitgleich mit einer ähnlichen Meinung von Sal. Oppenheim veröffentlicht wurde, zwar zu einem empfindlichen Kursrückgang. Tatsächlich aber hat Daimler das genannte Aktienrückkaufprogramm deswegen begonnen, weil der Stuttgarter Konzern seit dem Verkauf der Chrysler-Mehrheit über eine außerordentlich hohe Nettoliquidität verfügt. Außerdem ist der Mittelzufluss (Cashflow) des Industriegeschäfts inzwischen wieder positiv. Größeren Refinanzierungsbedarf werde es auf Monate hinaus nicht geben, ist bei Daimler zu hören. Hinzu kommt, dass der Konzern über die Mercedes-Benz-Bank Zugriff auf weitere Geldquellen hat. Allein die Einlagen von rund 5 Milliarden Euro seien eine wichtige Stütze für die Refinanzierung – verglichen mit einem Neugeschäft von rund 8,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Über die Bank werden rund ein Drittel aller weltweit verkauften Fahrzeuge des Konzerns finanziert. „Wohl dem, der gegenwärtig seine absehbaren Verpflichtungen aus dem Mittelzufluss (Cashflow) stemmen kann“, beschreibt ein Finanzmanager die Stimmungslage. Grundsätzlich sind in der augenblicklichen Situation Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalquote und einem hohen Bestand an flüssigen Mitteln im Vorteil, den viele Unternehmen in den zurückliegenden ertragsstarken Jahren ausbauten.

Die niedrigen Kaufpreise nutzen

Der Stuttgarter Bosch-Konzern beispielsweise braucht sich auf seiner Einkaufstour bisher keine Beschränkungen auferlegen. Alle Akquisitionen des laufenden Geschäftsjahres seien aus Eigenmitteln finanziert worden, heißt es bei Bosch – und das war mindestens ein Volumen von 2 Milliarden Euro. Weitere Zukäufe sind zu erwarten, da Bosch-Chef Franz Fehrenbach ausdrücklich erklärt hat, die niedrigen Kaufpreise zu nutzen, um die Diversifizierung des immer noch stark auf die Autoindustrie fokussierten Konzerns voranzutreiben. Mit einer Eigenkapitalquote von etwas mehr als 50 Prozent würde Bosch auch in der aktuellen Situation keine Probleme haben, einen günstigen Kredit zu bekommen, meint Bosch-Chefvolkswirt Adolf Ahnefeld und verweist auf das überdurchschnittlich gute Langfrist-Rating.

Nicht minder robust gibt sich der Versorgungskonzern RWE. Er verfügt über eine milliardenschwere Kasse. Konkurrent Eon beschaffte sich zwischen September 2007 und diesem Juni mehr als 14 Milliarden Euro durch Anleihe-Plazierungen an den internationalen Finanzmärkten, Bayer hat den Schering-Kauf aus dem Jahr 2006 noch vor Eintritt der Turbulenzen an den Kapitalmärkten langfristig finanziert. Nach Angaben von Finanzvorstand Klaus Kühn können die in den nächsten Jahren anstehenden Refinanzierungen weitgehend aus eigener Kraft aus dem geschäftlichen Mittelzufluss organisiert werden.

Eher zögerliche Kreditvergabe

Der Elektronik- und Industriekonzern Siemens hat nach eigenen Angaben noch keine wesentlichen direkten negativen Einflüsse ausgemacht. Die von der Siemens Financial Services (SFS) insbesondere für das eigene Unternehmen bestrittenen Finanzdienstleistungen sind, gemessen am Gesamtgeschäft, relativ. Derzeit besteht ohnehin kein Refinanzierungsbedarf. Zu einem relativ günstigen Zeitpunkt vor der Eskalation auf den Finanz- und Kreditmärkten hat Siemens im Juni Anleihen für unterschiedliche Laufzeiten in Höhe von insgesamt 3,4 Mrd. Euro begeben. Damit haben die Münchener genügend Luft zum Atmen erhalten, um eine andauernde Krise ohne Blessuren zu überstehen. Zudem dürfte der Konzern mit guten Kreditratings von „AA-“ (Standard & Poor’s) beziehungsweise „A1“ (Moody’s) kaum Probleme haben, im Fall eines Liquiditätsbedarfs Geldgeber zu finden.

Zwar werde eine gewisse Unruhe bei den Banken bemerkt, beobachtet die MAN AG. Allgemein werde eher zögerliches Handeln bei der Kreditvergabe registriert. Betroffen ist der Industriegüterkonzern und Nutzfahrzeughersteller nach eigenen Aussagen ebenfalls nicht, weil auch er über genügend Mittel verfügt und somit keinen kurzfristigen Finanzbedarf hat.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Entry ticket quiz

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