Dank Dir, Gudrun !
Meiner höchsten Hoffnung
Erste Erfüllung!
Ach ohn’ Ende
Schien der Weg nach 'bruck mir,
Jeder Kilometer
Ziellos & verhasst!
Doch schau ich
In Deine Augen
Will ich wieder leben.
Orgastischer Sieg
Du liebste Göttin!
(Ein Versuch im Stile Nietsche’s)
Dienstag, 2. Oktober 2007
Donnerstag, 20. September 2007
Why Bernanke should read FAUST
Goethe’s FAUST elaborates on the dubious virtues of paper money. Bernanke is not the first monetary authority to believe that the printing presses can solve all the US problems. A well-known US critic elaborates on the backgrounds of the French Revolution: "It records the most gigantic attempt ever made in the history of the world by a government to create an inconvertible paper currency, and to maintain its circulation at various levels of value. It also records what is perhaps the greatest of all governmental efforts--with the possible exception of Diocletian's--to enact and enforce a legal limit of commodity prices… It failed. They left behind them a legacy of moral and material desolation and woe, from which one of the most intellectual and spirited races of Europe has suffered for a century and a quarter, and will continue to suffer until the end of time. There are limitations to the powers of governments and of peoples that inhere in the constitution of things, and that neither despotisms nor democracies can overcome." Author & poet Johann Wolfgang v. Goethe puts the monetary story right at the center of the Faust action, and compellingly shows how it leads to a national catastrophe. Inflation brought commerce and manufactures, the mercantile interest to flourish, the agricultural interest, to ruin. It brought on these the same destruction which would come to a Hollander opening the dykes of the sea to irrigate his garden in a dry summer. It ended in the complete financial, moral and political prostration of France-a prostration from which only a Napoleon could raise it." Does the US want another Napoleon ?
Samstag, 8. September 2007
Rimbaud
Sie hatte kaum noch Wäsche an,
Und durch das Fenster warf ein Baum
Aus halber Höhe rosa Schaum
Und Duft herein. Der Mond begann.
-
Sie saß im Sessel wie der Mond so blank,
Verschämt die Arme auf der jungen Brust.
Die kleinen Füße wippten unbewußt
Den Takt der Lust, mein Herz schlug fieberkrank.
-
Ein blauer Schatten schoß vom Laubgewirr
Herunter, traf des Leibes Elfenbein
Und stand erschrocken irr
Wie ein Insekt auf spiegelweißem Stein.
-
Ich küsste meiner Dame heiß
Der feinen Knöchel Muskelspiel
Und war noch weit von meinem Ziel;
Sie lachte: "Du, um keinen Preis."
-
Die schmalen Fesseln zogen sich,
Husch, in den roten Plüsch zurück,
Ich fühlte ihre Fingerspitzen im Genick
Wie Nesselgift, Insektenstich.
-
Sie schloß die Augen schreckhaft zu
Beim nächsten Kusse auf das Knie,
Ihr schmales Schlangenzünglein schrie:
"Wagt sich dein Mund noch weiter, du!
-
Dann beiß ich dich!?" Mein Mund, im Zug
War schneller und entdeckte in dem Tal
Der Brüst' das blutrote Muttermal
Und das war ihr zuletzt noch nicht genug.
-
Sie hatte nichts als nur die Haut noch an,
Und durch das Fenster warf ein Baum,
Als freue es auch ihn, aus rosa Schaum
Ein Seidenpfühl herein. Und Gott begann.
Jean-Nicolas Arthur Rimbaud (1854 - 1891), französischer Wegbereiter zum Symbolismus und Lyriker
Und durch das Fenster warf ein Baum
Aus halber Höhe rosa Schaum
Und Duft herein. Der Mond begann.
-
Sie saß im Sessel wie der Mond so blank,
Verschämt die Arme auf der jungen Brust.
Die kleinen Füße wippten unbewußt
Den Takt der Lust, mein Herz schlug fieberkrank.
-
Ein blauer Schatten schoß vom Laubgewirr
Herunter, traf des Leibes Elfenbein
Und stand erschrocken irr
Wie ein Insekt auf spiegelweißem Stein.
-
Ich küsste meiner Dame heiß
Der feinen Knöchel Muskelspiel
Und war noch weit von meinem Ziel;
Sie lachte: "Du, um keinen Preis."
-
Die schmalen Fesseln zogen sich,
Husch, in den roten Plüsch zurück,
Ich fühlte ihre Fingerspitzen im Genick
Wie Nesselgift, Insektenstich.
-
Sie schloß die Augen schreckhaft zu
Beim nächsten Kusse auf das Knie,
Ihr schmales Schlangenzünglein schrie:
"Wagt sich dein Mund noch weiter, du!
-
Dann beiß ich dich!?" Mein Mund, im Zug
War schneller und entdeckte in dem Tal
Der Brüst' das blutrote Muttermal
Und das war ihr zuletzt noch nicht genug.
-
Sie hatte nichts als nur die Haut noch an,
Und durch das Fenster warf ein Baum,
Als freue es auch ihn, aus rosa Schaum
Ein Seidenpfühl herein. Und Gott begann.
Jean-Nicolas Arthur Rimbaud (1854 - 1891), französischer Wegbereiter zum Symbolismus und Lyriker
Schillerlocken
Melancholie an Laura
Laura- Sonnenaufgangsglut
Brennt in Deinen goldnen Blicken
In den Wangen purpurisch Blut.
Deiner Tränen Perlenflut
In orgastischer Exstase
Weckt dem Lover das Entzücken-
Dem der schöne Tropfen taut,
Der darin traute Augen schaut,
Ach dem Lover, der belohnet hämmert
Sonnen sind ihm aufgedämmert.
Deine Seele, gleich der Spiegelwelle
Silberklar und sonnenhelle,
Maiet noch den trüben Herbst um sich ;
Wüsten , öd und schauerlich,
Lichten sich in Deiner Strahlenquelle,
Düstrer Zukunft Nebelferne
Goldet sich in Deinem Sterne
Lächelst Du der Reize Harmonie?
Unterlieg’ ich gegen Sie ?
Laura- Sonnenaufgangsglut
Brennt in Deinen goldnen Blicken
In den Wangen purpurisch Blut.
Deiner Tränen Perlenflut
In orgastischer Exstase
Weckt dem Lover das Entzücken-
Dem der schöne Tropfen taut,
Der darin traute Augen schaut,
Ach dem Lover, der belohnet hämmert
Sonnen sind ihm aufgedämmert.
Deine Seele, gleich der Spiegelwelle
Silberklar und sonnenhelle,
Maiet noch den trüben Herbst um sich ;
Wüsten , öd und schauerlich,
Lichten sich in Deiner Strahlenquelle,
Düstrer Zukunft Nebelferne
Goldet sich in Deinem Sterne
Lächelst Du der Reize Harmonie?
Unterlieg’ ich gegen Sie ?
Mittwoch, 11. Juli 2007
Mission Statement
dient zur Finanzierung der Elli-Seidenbusch Foundation. For understanding the concept please google (foundation concept ikg)
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